Physiotherapie Studium an der Universität zu Lübeck

Auf einen Blick

Träger
Land Schleswig-Holstein
Anerkennung
staatliche Universität, primärqualifizierender Studiengang mit Berufsabschluss
Studienbeginn
Wintersemester
Dauer
7 Semester
Abschluss
Berufsabschluss Physiotherapie nach dem 6. Semester, Bachelor of Science (B.Sc.) nach dem 7. Semester
Voraussetzung
Hochschulzugangsberechtigung; zulassungsbeschränkt
Stand
September 2026

Studiengänge auf einen Blick

StudiengangAbschlussStudienformDauer
PhysiotherapieB.Sc.primärqualifizierend7 Semester

Universität zu Lübeck, eine staatliche Universität des Landes Schleswig-Holstein, bildet im Bachelorstudiengang Physiotherapie primärqualifizierend aus. Berufsausbildung und wissenschaftliches Studium sind in einem Studiengang verzahnt, der Beruf wird also unmittelbar an der Universität erlernt. Der Berufsabschluss liegt nach sechs Semestern vor, der Bachelor of Science nach sieben. Das Studium wendet sich an Studieninteressierte, die einen universitären Weg in die Physiotherapie suchen und die Nähe zur Medizin und zu anderen Gesundheitsberufen schätzen.

Studium an der Universität zu Lübeck

Primärqualifizierend heißt, dass die Universität den Berufsabschluss selbst verantwortet und keine Berufsfachschule dazwischensteht. Für Hochschulstudiengänge dieser Art schafft die Modellklausel in § 9 MPhG die bundesrechtliche Grundlage; die Länder können darüber die Physiotherapieausbildung erprobungsweise an Hochschulen verlagern.

Schon im ersten Semester stehen Hospitationstage auf dem Plan, die einen frühen Einblick in die Versorgungspraxis geben. Die späteren Praxiseinsätze organisiert die Universität selbst: Sie teilt die Studierenden Kliniken und Praxen zu, mit denen Kooperationen bestehen. Welche Einrichtungen das sind, ist auf der Studiengangsseite nicht einzeln aufgeführt. Eine eigene Suche nach Praxisstellen entfällt durch die Zuteilung.

Einen Schwerpunkt bildet die interprofessionelle Lehre. Mehrere Module besuchen die Physiotherapie-Studierenden zusammen mit Studierenden der Medizin, der Hebammenwissenschaft, der Logopädie und der Ergotherapie. Dazu gehört ein Präparierkurs, der gemeinsam mit angehenden Ärztinnen und Ärzten stattfindet; in diesem Kurs wird die Anatomie des menschlichen Körpers am Präparat erarbeitet. Wer sich für Forschung interessiert, kann in Forschungsprojekten der Universität mitarbeiten.

Mit dem Berufsabschluss nach dem sechsten Semester ist die Voraussetzung erfüllt, die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach dem Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG) zu beantragen. Das siebte Semester dient dem wissenschaftlichen Abschluss.

Zulassung und Bewerbung

Das Studium beginnt zum Wintersemester. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt; Einzelheiten zum Auswahlverfahren, zu Grenzwerten und zur Zahl der Plätze nennt die Studiengangsseite nicht. Wie für andere Bachelorstudiengänge setzt das Hochschulrecht des Landes grundsätzlich eine Hochschulzugangsberechtigung voraus. Bewerbungsfristen nennt die Studiengangsseite ebenfalls nicht. Für die spätere Berufserlaubnis verlangt das MPhG neben dem Berufsabschluss weitere Bedingungen, darunter die für den Beruf erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache. Für Fragen zum Studienablauf gibt es eine eigene Studiengangskoordination.

Standort und Hochschule

Studiert wird auf dem Campus der Universität in Lübeck im Südosten des Landes, an dem auch Medizin und die übrigen Gesundheitsstudiengänge gelehrt werden. Diese räumliche Nähe ist die Grundlage für die gemeinsamen Module. Im Studienangebot der Universität ist die Physiotherapie dem Bereich Medizin und Gesundheitswissenschaften zugeordnet. Träger der Universität ist das Land Schleswig-Holstein. Berufsfachschulen und weitere Studienangebote im Land listet die Übersicht für Schleswig-Holstein.

Häufige Fragen

Wann ist der Berufsabschluss erreicht?

Nach dem sechsten Semester. Der Bachelor of Science folgt nach dem siebten Semester.

Wann beginnt das Studium in Lübeck?

Zum Wintersemester. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

Mit welchen Fächern wird gemeinsam gelernt?

Mit Medizin, Hebammenwissenschaft, Logopädie und Ergotherapie; dazu gehört ein gemeinsamer Präparierkurs mit Medizinstudierenden.

Wer organisiert die Praxiseinsätze?

Die Universität. Sie teilt die Studierenden kooperierenden Kliniken und Praxen zu; Hospitationstage gibt es bereits im ersten Semester.

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