Auf einen Blick
- Träger
- Physiotherapieschule Ortenau gGmbH
- Anerkennung
- Staatlich anerkannte Physiotherapieschule, Abschluss nach MPhG
- Ausbildungsbeginn
- jeweils Anfang Januar, April, Juli und Oktober
- Dauer
- 3 Jahre (laut Schule über 4.500 Stunden)
- Abschluss
- Staatlich anerkannte Physiotherapeutin / staatlich anerkannter Physiotherapeut
- Schulgeld
- Schulgeld (Höhe auf Anfrage)
- Voraussetzung
- mindestens Mittlere Reife; ärztliches Zeugnis zur körperlichen Eignung und erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (jeweils höchstens drei Monate alt), Geburtsurkunde, zwei Passbilder, selbstverfasster Lebenslauf in Stichworten
- Vergütung
- nein
- Stand
- Oktober 2026
Studiengänge auf einen Blick
| Studiengang | Abschluss | Studienform | Dauer |
|---|---|---|---|
| Ausbildung Physiotherapeut/in | staatlich anerkannte/r Physiotherapeut/in | Vollzeit | 3 Jahre |
Staatlich anerkannte Physiotherapieschule Ortenau gGmbH, kurz PSO, bildet im Willstätter Ortsteil Eckartsweier Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten aus. Die gemeinnützige Gesellschaft trägt die Schule selbst. Aufgenommen wird viermal im Jahr: Die Physiotherapie Ausbildung in Willstätt kann im Januar, April, Juli oder Oktober beginnen. Ein Einstieg ist damit im Abstand von jeweils drei Monaten möglich. Unterrichtet wird in Vollzeit mit rund 40 Wochenstunden; Ferien gibt es vier Wochen im Sommer und zwei Wochen über Weihnachten.
Ausbildung an der PSO
Drei Jahre dauert die Ausbildung in Vollzeit, abgeschlossen wird sie mit der staatlichen Prüfung. Grundlage für den Abschluss als staatlich anerkannte Physiotherapeutin oder staatlich anerkannter Physiotherapeut ist das Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG). Laut Schule umfasst die Ausbildung insgesamt mehr als 4.500 Stunden. Davon entfallen mindestens 2.900 Stunden auf den Unterricht und mindestens 1.600 Stunden auf die Praxis; diese beiden Untergrenzen gibt die PhysTh-APrV vor. Zur Vorbereitung auf das Examen bietet die PSO eigene Seminare an. Das Examen selbst legen die Auszubildenden vor einem staatlichen Prüfungsausschuss ab, mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen.
Ihre Praktika absolvieren die Auszubildenden in ausgewählten Praxen, Reha-Zentren, Akutkliniken und Reha-Krankenhäusern. Einsatzorte sind bundesweit möglich, daneben auch im Elsass, in der Schweiz und in Kapstadt in Südafrika. Für Kapstadt nennt die Schule das St. Joseph’s als Praktikumsort.
Voraussetzungen und Bewerbung
Die Unterlagen für die Bewerbung stellt die Schule auf einer eigenen Seite ihrer Website bereit. Als Mindestvoraussetzung nennt die Schule die Mittlere Reife; dazu kommen ein ärztliches Zeugnis über die körperliche Eignung und ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, beide nicht älter als drei Monate. Bewerbungen sind für jeden der vier Starttermine im Jahr möglich. Der Beginn lässt sich so an den Zeitpunkt anpassen, zu dem der eigene Schulabschluss oder eine vorherige Tätigkeit endet. Für die Ausbildung erhebt die PSO Schulgeld; eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) kommt in Betracht, da die Ausbildung als förderfähig gilt. Ob und in welchem Umfang gefördert wird, hängt beim BAföG von den persönlichen und familiären Verhältnissen ab.
Standort und Träger
Die Schule hat ihren Sitz in Eckartsweier, einem Ortsteil von Willstätt im Ortenaukreis zwischen Kehl und Offenburg. Die Lage nahe der französischen Grenze passt zu den Praktikumsmöglichkeiten im Elsass. Trägerin ist die Physiotherapieschule Ortenau gGmbH. Weitere Schulen und Hochschulen mit Physiotherapie-Angebot im Südwesten sind auf der Seite Baden-Württemberg gelistet.
Häufige Fragen
Wann kann die Ausbildung an der PSO beginnen?
Viermal im Jahr: im Januar, April, Juli oder Oktober.
Wie umfangreich ist die Ausbildung?
Sie dauert drei Jahre und umfasst laut Schule mehr als 4.500 Stunden, davon mindestens 2.900 Stunden Unterricht und mindestens 1.600 Stunden Praxis.
Wo finden die Praktika statt?
In Praxen, Reha-Zentren und Kliniken bundesweit sowie im Elsass, in der Schweiz oder in Kapstadt.
Ist die Ausbildung förderfähig?
Ja, laut Schule ist die Ausbildung nach dem BAföG förderfähig.
Wird Schulgeld erhoben?
Ja, die Schule ist schulgeldpflichtig. Eine Ausbildungsvergütung wird nicht gezahlt.
Wie lässt sich das Schulgeld finanzieren?
Die Schule nennt unter anderem den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, den Bildungskredit und die Berufsausbildungshilfe.
Welcher Schulabschluss wird verlangt?
Mindestens die Mittlere Reife.